Seit dem 09.03.17 können Ärzte Cannabis auf Rezept verschreiben. Verordnungsfähig sind die getrockneten Blüten, das Extrakt, Fertigarzneimittel und der Cannabis-Wirkstoff Dronabinol. Wie Patienten Cannabis sicher anwenden.
Werden wir bald unsere Physiotherapie-Rezepte im Google-Playstore einlösen? Tatsache ist: Die digitalen Trainer für PC und Handy erobern das Gesundheitswesen. Aktuell testet die Techniker Krankenkasse ein Computerspiel für starke Rückenmuskeln.
Ob Mandeln, Macadamia oder Pistazien – dass Nüsse vor Darmkrebs schützen, ist bekannt. Nur die genaue Wirkungsweise blieb bislang unklar. Nun ist es Forschern gelungen, die biochemische Nuss zu knacken.
Öffentliche Werbung für Tabak und Zigaretten ist überall in Europa verboten – in Deutschland jedoch eingeschränkt möglich. Ein Appell der Deutschen Herzstiftung will nun an der Blockadehaltung im Bundestag rütteln.
Auch beim Trinkverhalten gilt: Eltern sind Vorbild für ihre Kinder. Zwei neue Studien zeigen, wie groß der Einfluss auf den eigenen Nachwuchs beim Thema Alkohol ist.
Um die Schmerzen unserer Mitmenschen exakt einschätzen zu können, müssten wir buchstäblich in ihrer Haut stecken. Denn Schmerzen sind eine subjektive Wahrnehmung. Objektiv messen lassen sich Schmerzen nur mit Hilfe künstlicher Intelligenz.
Jungen Menschen mit Diabetes Typ 1 steht fast jeder Traumberuf offen. Die Diagnose durchkreuzt weder Berufspläne noch beendet sie Karrieren. Wichtig ist nur, dass die Betroffenen ihre Rechte in der Arbeitswelt kennen.
Lärm, Nachtlicht- und Luftbelastungen gehören zu den Nachteilen, die der Lebensraum Stadt mit sich bringt. Auch soziale Folgen der hohen Populationsdichte wie Einsamkeit üben einen starken Druck auf das Individuum aus. „Längerfristiges Stresserleben spielt bei der Entstehung vieler psychischer Erkrankungen eine große Rolle und diesem Erleben sind Menschen in der Großstadt stärker ausgesetzt. Ihr Gehirn reagiert erheblich empfindlicher auf Stress als das von Landbewohnern, weswegen Stressreaktionen schon bei niedrigerer Reizschwelle ausgelöst werden“, berichtet Professor Andreas Meyer-Lindenberg von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) mit Sitz in Berlin. Weltweit kommen Depressionen und Angsterkrankungen in Städten um 40 Prozent häufiger vor. Bei in der Stadt geborenen und aufgewachsenen Menschen treten besonders schizophrene Psychosen häufiger auf – das Erkrankungsrisiko ist hier um rund 300 Prozent erhöht.